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Im breiten Streifen der Tiefebene von Masowien, nordöstlich von Łódż erstreckt sich die Łowiczer Region - ein fruchtbares, landwirtschaftlich geprägtes Land, berühmt für seine Sehenswürdigkeiten und seine Folklore. Auf den weiten, gleichförmigen Gebieten finden wir weder uralte Wälder, noch Bergketten, noch zahlreiche Gewässer. Sanfte Bodenerhebungen der Moränenlandschaft durchschneidet ruhig der Fluss Bzura mit seinen zahlreichen Nebenflüssen. Hier treffen zwei klimatische Zonen aufeinander: ozeanisch geprägtes Klima Mitteleuropas und kontinentales Klima Osteuropas. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 7-8 °C, die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt ca. 550 Millimeter. Man trifft hier vor allem die Bleicherde, einen Boden auf Ton und Sand, nur stellenweise zeigen sich typische Kies- und Torfböden.

Die Region ist kaum bewaldet. Nur an manchen Stellen findet man noch kleine Waldgebiete, mit dem noch nicht abgeholzten Misch- und Nadelwald. Die Hauptstadt der Region ist Łowicz, das zu den ältesten Städten Polens gehört. Die Stadt, ursprünglich Wirtschaftsgüter-Zentrum der Erzbischöfe von Gniezno, ist heute Sitz der Stadt-, Kreis- und Diözeseverwaltung. Łowicz liegt sehr verkehrsgünstig. Warszawa, Łodź, Poznań und Skierniewice erreicht man schnell mit der Bahn, auf der Schnellstraße Nr 2 kommt man aus Łowicz bequem nach Warszawa (ca. 80 km) und auf der Straße Nr. 71 - nach Łódź.

Die Stadt ist 23,4 km2 groß und zählt etwa 32 000 Einwohner. Daraus ergibt sich die Bevölkerungsdichte von 1360 Einwohnern pro km2. Łowicz ist Kreishauptstadt. Zum Kreis gehören 9 Dorfgemeinden: Bielawy, Chąśno, Domaniewice, Kiernozia, Kocierzew Płd., Łowicz, Łyszkowice, Nieborów und Zduny. Von insgesamt 86 902 Kreiseinwohnern wohnen 63,4 % auf dem Lande. Die Bevölkerungsdichte im Kreis beträgt 88 Einwohner pro km2.
2007 © Stadtverwaltung Lowicz
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Updated: 2010-12-28
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